Nachts auf der Autobahn.

Wie ein großer schwarzer Fluss scheint die Straße unter uns dahinzufließen. Kleine rote Glühwürmchen schlängeln sich diesen dunklen Fluss entlang, bewegen sich träge und gleichförmig ihrem Ziel entgegen.
So viele Menschen, so viele Gedanken, so viele Ziele.

Der Weg, die Zeit.
Der Zeitfluss. Schwarz, träge, geduldig.
Was, wenn nicht er fließt, nicht er uns Stunde um Stunde davonträgt. Was, wenn wir es sind, die sich bewegen. Wir selbst stehlen uns immer weiter in die Zukunft, lassen die Stunden zurück, ohne uns noch einmal nach ihnen umzuschauen.
So viele, die noch vor uns liegen, angefüllt mit Versprechungen, Verlockungen.
Ein weiteres Sandkorn fällt ins Stundenglas.

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