Der Blick mit dem Du die Welt betrachtest

ist seltsam schwer, seltsam traurig.
Als wüsstest Du Dinge, die wir anderen nur dunkel ahnen und in tiefere, unzugängliche Teile unseres Bewusstseins verdrängen.
Ein solcher Schutz ist Dir verwehrt, Du siehst die Welt, wie sie ist. Dieses Wissen raubt Dir die Stimme, die uns hätte warnen können.
scribine - 27. Dez, 17:06

Ja, es ist so . . .

Ich finde die Worte nicht, vielleicht will ich sie auch nicht suchen.
Mir fehlt das Gegenüber.
Was vor mir steht, das bin immer nur "Ich".

Und, so langsam hasse ich Monologe.
Flüchtig, vorbei fliegende Gedanken,
machen es schwer,
den "Faden" aufzunehmen.

Denn, diese Welt ist nicht meine.
Ich weiß nicht, wohin ich gehören will, weil ich nicht weiß, woher ich gekommen bin.

Wer hat mich hierher gebracht?
Was soll ich hier?

scribine - 27. Dez, 17:11

Das Begreifen -

hierher gestellt worden zu sein,
einfach so,
ohne eine Wort.

Ins kalte Wasser springen zu sollen,
ohne zu wissen,
wofür.

Wovor soll ich warnen?
Das Warnen bringt keine Änderung!
Vorher muss ich wissen, was in EUCH ist.

scribine - 29. Dez, 16:40

Es bleibt

trotzdem beim "unsäglichen" Ausgangspunkt. Wir sind einfach ausgesetzt worden. Auf einem Planeten, an dem wir keinen Anteil haben. Man hat uns nicht gefragt, ob wir hier bleiben wollen und man hat uns auch nicht erlaubt "abzureisen".
Dieses "Gefangen-Sein" von Geburt an, führt dazu, dass wir diese Welt nicht annehmen können.
Wenn ich aber davon ausgehen kann, dass DU darüber Auskunft geben wirst, dass DU erklären kannst, warum wir Menschen auf die Erde gekommen wurden, dann brauche ich den "Schutz" nicht mehr. Ich kann dann mit deiner Antwort "umgehen", kann nachsinnen,
meine Inhalte dazu tun, vielleicht braucht es kein Warnen mehr.

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