Beobachtungen

Noch war die Wirklichkeit nicht bei ihr angekommen, noch beobachtete sie sie lediglich durchs verhangene Fenster - erstaunt und neugierig. Die Tür aber hielt sie fest verschlossen.
Mitunter machte die Wirklichkeit Anstalten, näher zu kommen und klopfte forsch ans Fenster. Dann fühlte sie sich, als drücke jemand mit aller Kraft ihr Inneres zusammen. Nur wenige Sekunden hielt sie dem Schmerz stand, dann wandte sie den Blick ab, verschloss die Augen und Ohren so lange, bis sich die Wirklichkeit wieder entfernt hatte und eine erträgliche Distanz zwischen ihnen entstanden war.
genuin - 4. Okt, 20:21

v e r . a b s c h i e d . e t

verabschiedete wirklichkeit
so weit, zu weit. weit. weit weg
entfernt, und verloren. dann.
unaufholbar


weg


eine.träne
bleibt

scribine - 28. Dez, 23:03

Noch nie . . .

war diese "scheinbare" Wirklichkeit so unerträglich wie heute!

Und das Furchtbare daran, es nützt nichts.

Diese scheinbare Wirklichkeit ist so profan, so perfide, das Spiel.
Da braucht es nicht, Ohren und Augen zu verschließen.
Es gibt keine Distanz, die DAS erträglich macht.

scribine - 31. Dez, 23:21

Ich kann auch anders

Zugegeben, es ist schwer,
dieses Stand-Halten.

Es ist aber leichter,
als ich dachte,
anfänglich,
als sie zum ersten Mal anklopfte - die Wirklichkeit.

Der Schmerz ist da, er bleibt auch,
weil ich ihn ertragen will,
um den Abstand zu verkleinern.

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