Donnerstag, 15. September 2011

Manchmal,

anstelle des rigorosen Kopfschüttelns und Ablehnens,
einfach geduldig zusehen und warten.
Das Chaos nicht als etwas betrachten, was nicht sein darf und trotzdem ist,
nicht versuchen, den irrwitzigen Strich auszuradieren.
Ihm seine Existenz zugestehen,
ihn als Freund betrachten und irgendwann das Muster erkennen.

Als ich heute Morgen

in den Spiegel sah, hat mein Blick nicht wie sonst bei der sich spiegelnden Gestalt innegehalten. Er ist an ihr vorbeigeglitten, hat die Grenze überschritten und ist in das Innere der Augen getaucht, die ihm verblüfft nachschauten. Er hat das Äußere von innen gesehen, hat sich umgeschaut in dieser verborgenen Welt. Jenseits aller Worte, jenseits aller Wahrnehmbarkeit hat er verstanden – und wieder vergessen.

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